Stories From California

Sometimes I want to write more than just journalistically about my experiences as a reporter. That is why I started to write down my thoughts, observations and emotions beyond scripts for radio, print and TV. This experiment is a lot of fun and scary at the same time. But, as they say, you have to get out of your comfort zone.

World-Changing Skype Conference

President Barack Obama’s speech about the withdrawal of troops from Afghanistan reminded me of one of the most impressive events I’ve attended lately - the first ever video conference between students in Los Angeles and students in Afghanistan.

Ohne Papiere und ohne Angst

Wer nach Kalifornien kommt, trifft garantiert viele Einwanderer mit lateinamerikanischem Hintergrund. Latinos machen nicht nur die Betten und waschen in Restaurants Geschirr - sie machen auch große Karrieren. Der Bürgermeister von Los Angeles Antonio Villaraigosa beispielsweise ist das Kind mexikanischer Einwanderer. Selten denkt man beim Besuch Kaliforniens über persönliche Geschichten der Einwanderer nach oder was diese Geschichte beispielsweise für Kinder und Jugendliche bedeutet, die ohne Aufenthaltsgenehmigung in den USA leben. Davon gibt es fast zwei Millionen. Die meisten von ihnen wurden von ihren Eltern illegal  über die Grenze gebracht. Weil sie keine Papiere haben können sie zum Beispiel nicht den Führerschein machen und nicht wählen. Sie bekommen keinen Reisepass, keine guten Jobs und keine finanzielle Hilfe vom Staat für ihr Studium.

CARMAGEDDON - wie wärs mit ÖPNV?

Los Angeles ist in CARMAGEDDON-Panikstimmung. Amerikaner neigen bekanntermaßen im Allgemeinen und Hollywood im Besonderen zur Übertreibung, aber möglicherweise droht der Freeway-Metropole am Wochenende ja tatsächlich ein Drama. Zumindest denen, die unmöglich zwei Tage auf ihr Auto verzichten können. Vom späten Freitag Abend bis zum frühen Montag bleiben zehn Meilen der 405-Stadt-Autobahn gesperrt. Das ist nicht irgendeine Stadtautobahn, sondern die angeblich am meisten befahrene der ganzen USA. Eine ständig überfüllte Lebensader zwischen Nord und Süd.

The Human Cost of War

Growing up in Germany in the 60s and 70s I saw a lot of documentaries about the Nazi-regime in school. Since then, the sight of German soldiers in uniform always generates mixed feelings. I had come to the conclusion that our military should only be involved in humanitarian actions and never again in war. I was not alone. Most of my friends chose alternative services over the military service. In the 1990s Germany’s highest court ruled that armed deployment of the military was in conformity with the constitution which created heated discussions regarding the morality, pros and cons of that decision. 

Cappuccino ohne WLan

Cafes in den USA sind selten Treffpunkte für Kaffeeklatsch. An den Tischen sitzen einsame Menschen, ihre Gesichter erleuchtet vom blauen Schimmer aus dem Bildschirm ihres Laptops. Das Cafe ist für Freiberufler Büroersatz. Bevor sie einen Cappuccino bestellen, suchen sie eine Steckdose und nehmen die Verbindung auf zum Internet. Für Cafes von Starbucks bis zum Indi-Treff galt deshalb: alle müssen kostenlosen WLan-Anschluss haben, sonst kommt keine Kundschaft. Denkste! Der Trend geht in eine andere Richtung - U.S.-Cafes kappen die WiFi-Verbindung.