Stories From California

Sometimes I want to write more than just journalistically about my experiences as a reporter. That is why I started to write down my thoughts, observations and emotions beyond scripts for radio, print and TV. This experiment is a lot of fun and scary at the same time. But, as they say, you have to get out of your comfort zone.

An Oasis of Creativity for Kids from Skid Row

The upcoming visit of the Duke and Duchess of Cambridge to Los Angeles gave me an excuse to take my recorder to the extraordinary Inner-City Arts school in the heart of Skid Row. Creativity, encouragement, friendship and love flow through every room of the white building that sits among warehouses, liquor stores, pawn shops and cheap hotels.

Soldatenfriedhof am Strand

Wer sonntags an den Strand von Santa Monica geht, erlebt eine Überraschung - direkt neben dem Pier mit Riesenrad, Souvenirläden und Eisverkäufern umgeben von Musik und Marktschreiern des Vergnügungsparks stecken Hunderte von weißen Holzkreuzen im Sand.  Auf dem Weg vom Pier zum Strand kommt man erst vorbei an einer Dusche, unter der sich Kinder und Erwachsene den Sand von den Füssen waschen. Schaut man in Richtung Pazifik, fällt der Blick auf mit US-Flaggen bedeckte Holzkisten, dann auf Gedenktafeln für in Irak und Afghanistan gefallene US-Soldaten und für die in beiden Kriegen getöteten Einheimischen. Sonnenhungrige in Flip-Flops, gehen, ihre Handtücher um die Hüfte geschlungen, Badetaschen, Kühlboxen und Sonnenschirme tragend, durch den improvisierten Soldatenfriedhof zum Wasser. Manche bleiben stehen, sichtlich bewegt und nachdenklich. Angehörige und Freunde von Gefallenen befestigen Blumen und Grußkarten an den Kreuzen.

World-Changing Skype Conference

President Barack Obama’s speech about the withdrawal of troops from Afghanistan reminded me of one of the most impressive events I’ve attended lately - the first ever video conference between students in Los Angeles and students in Afghanistan.

Ohne Papiere und ohne Angst

Wer nach Kalifornien kommt, trifft garantiert viele Einwanderer mit lateinamerikanischem Hintergrund. Latinos machen nicht nur die Betten und waschen in Restaurants Geschirr - sie machen auch große Karrieren. Der Bürgermeister von Los Angeles Antonio Villaraigosa beispielsweise ist das Kind mexikanischer Einwanderer. Selten denkt man beim Besuch Kaliforniens über persönliche Geschichten der Einwanderer nach oder was diese Geschichte beispielsweise für Kinder und Jugendliche bedeutet, die ohne Aufenthaltsgenehmigung in den USA leben. Davon gibt es fast zwei Millionen. Die meisten von ihnen wurden von ihren Eltern illegal  über die Grenze gebracht. Weil sie keine Papiere haben können sie zum Beispiel nicht den Führerschein machen und nicht wählen. Sie bekommen keinen Reisepass, keine guten Jobs und keine finanzielle Hilfe vom Staat für ihr Studium.

CARMAGEDDON - wie wärs mit ÖPNV?

Los Angeles ist in CARMAGEDDON-Panikstimmung. Amerikaner neigen bekanntermaßen im Allgemeinen und Hollywood im Besonderen zur Übertreibung, aber möglicherweise droht der Freeway-Metropole am Wochenende ja tatsächlich ein Drama. Zumindest denen, die unmöglich zwei Tage auf ihr Auto verzichten können. Vom späten Freitag Abend bis zum frühen Montag bleiben zehn Meilen der 405-Stadt-Autobahn gesperrt. Das ist nicht irgendeine Stadtautobahn, sondern die angeblich am meisten befahrene der ganzen USA. Eine ständig überfüllte Lebensader zwischen Nord und Süd.