Refugee Revolution - a Weltreporter Special

Erstveröffentlichung: September 2016
Veröffentlicht von: weltreporter
Länge: 19:00 Min

Weltweit sind mehr als 65 tausend Menschen auf der Flucht, vor Gewalt, Krieg, Naturkatastrophen, Verfolgung und Ungerechtigkeit. Wir weltreporter haben einige ihrer Geschichten überall auf der Welt gesammelt und in unserem neusten Buch "Die Flüchtlingsrevolution" mit Analysen und Hintergrundinformationen zusammengestellt. Wir berichten u.a. aus dem Libanon, Jemen, Kenia, Indonesien, Kalifornien und Griechenland, auch aus Süddeutschland und Mecklenburg Vorpommern. Hier beschreiben wir, wie das Buch entstand und lassen Flüchtlinge zu Wort kommen.   Weltreporter ist die größte

ONEVOICE - Fotoaktion zeigt friedliche Vielfalt der USA

Ausgestrahlt: 15.08.2016
Sender: Deutschlandfunk
Länge: 5:20 Min

In einer Zeit, in der viele uns glauben machen wollen, dass die USA vor allem gespalten sind, die Menschen dort nicht mehr miteinander auskommen, einander anbrüllen oder im besten Fall aus dem Weg gehen, beweist Fotograf Seamus Conlan, dass oft genau das Gegenteil der Fall ist. Mit seiner Fotoaktion ONE VOICE zeigt er die Vielfalt von Menschen, die in den USA friedlich mitinander leben und einander durch ihre Unterschiede bereichern. Seamus wird durch 25 Städte reisen und in Adhoc-Kurz-Ausstellungen hochwertige schwarz-Weiß-Fotos der Bewohner zeigen. Auftakt der Aktion war am Strand von Venice in Kalifornien. Dies ist meine Geschichte über die Begegnungen.

link zum OneVoice Projekt

Fräulein - Sind Sie ein Spion?

Lizenz zum Spionieren, Die Dritte Seite, Badische Zeitung

Erstveröffentlichung: 07.05.2016
Veröffentlicht von: Badische Zeitung

MartheBadische

Zwei Tage vor ihrem 25. Geburtstag, am 11. April 1945, fand sich Marthe Cohn in einer prekären Lage: versteckt hinter Büschen an der Schweizer Grenze zu Deutschland beobachtete sie zwei Nazi-Wachmänner, die unablässig in stetem Rhythmus eine Landtraße patrouillierten. Die junge Jüdin aus einer lothringer Familie sollte die Wiese vor sich überqueren, den Militärs ihre gefälschten Papiere zeigen und ihre Arbeit als Spionin für die französische Armee beginnen. Unter dem Decknamen Martha Urlich riskierte sie in den letzten Kriegswochen ihr Leben, um entscheidende Informationen über Truppenbewegungen und Kriegsmoral der Bevölkerung herauszufinden. 

Radiogeschichte über Marthe Cohn auf DRadio Wissen

Helfen Müssen - Trotz Gefahr und Widerstand

Ausgestrahlt: April 2015
Sender: DRadio Wissen
Länge: 15:00 Min

Angela Thompson überlebte die Bombardierung von Dresden als kleines Mädchen. Ihre Familie flüchtete nach Bischofswerder, wo sie sich genauso eingeengt fühle wie später im katholischen Cochem an der Mosel.

Thompson wanderte aus in die USA. In Los Angeles fand sie die Freiheit, ihr eigenes Leben zu gestalten. Sie spürte auch ihre große Sehnsucht nach der Heimat und entdeckte, dass sie die, die dort in Unfreiheit lebten, nicht im Stich lassen konnte.

Die junge Mutter schmuggelte Taschenrechner, Bücher und Zeitschriften, brachte Mitgefühl, aufmunternde Worte und Hoffnung in die DDR und andere Ostblockstaaten. Ihre Reisen führten sie in dunkle Straßen von Leipzig und auf Freeways quer durch die USA in Büros von Kongressabgeordneten.

Angela Thompson war sich des Risikos bewusst, aber sie musste helfen, "weil das Teil unseres Menschseins ist."

Beitrag in der Sendung Radio Wissen Einhundert

Los Angeles - Hauptstadt der Obdachlosen

Ausgestrahlt: Februar 2015
Sender: Deutschlandradio Kultur
Länge: 5:10 Min

40 tausend Menschen sind obdachlos in Los Angeles. Sie schlafen auf der Straße, in Parks, auf Bänken, in Autos, in Notunterkünften oder - wenn sie Glück haben - auf einer Couch bei Freunden. Alle zwei Jahre werden sie gezählt. Die Zählung soll helfen, effektivere Sozialdienste anzubieten und Obdachlosigkeit zu verhindern. Es ist schwer, sich auf Zahlen und Fakten zu konzentrieren, wenn die Befragten erzählen, dass sie froh über drei Stunden Schlaf auf der Bank einer Bushaltestelle sind oder das Gefühl haben, für Loft-Bewohner und deren Hunde ihren Platz räumen zu müssen. 

Deutschlandradio Kultur